In den Laboren des LUA werden jedes Jahr rund 20.000 amtliche Lebensmittelproben untersucht und rechtlich beurteilt; entnommen werden diese Stichproben von den kommunalen Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure der Kreise und Städte im Handel, in Gaststätten oder direkt bei den Herstellern. Damit die Kontrolleure wissen, welche Produkte sie im Laufe des Jahres einsammeln müssen, kümmert sich Esther von Nida mit ihrem Team um die Planung. Lebensmittel etwa, die ein höheres Risiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher bergen, stehen häufiger auf dem Probenplan als andere. Diese risikoorientierte Herangehensweise garantiert ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit.
Im Referat ist außerdem die Kontaktstelle für Schnellwarnsysteme angesiedelt, über die Behörden europaweit Informationen über unsichere Produkte austauschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich als rheinland-pfälzische Ansprechpartner zudem um das Portal „Lebensmittelwarnung.de“, das öffentliche Rückrufe von Lebensmitteln in ganz Deutschland auflistet. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Zulassung von Betrieben im Bereich tierische Lebensmittel, die Aus- und Weiterbildung der Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure im Land sowie die Marktüberwachung der Textilkennzeichnung.
Esther von Nida ist seit Dezember 2005 im LUA. Die 51-Jährige hat an der Universität Kaiserslautern Lebensmittelchemie studiert. Bevor sie in den Staatsdienst wechselte, arbeitete sie fünf Jahre lang als Laborleiterin in der Privatwirtschaft.
