Neuer Leiter im Institut für Lebensmittelchemie Speyer

Michael Lambert leitet ab sofort das Institut für Lebensmittelchemie Speyer des Landesuntersuchungsamtes (LUA). Dessen rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen mit ihren Laboruntersuchungen für mehr Lebensmittelsicherheit in Rheinland-Pfalz.

Einen großen Raum nimmt die Analytik von Rückständen in Lebensmitteln ein, etwa von Pestiziden in Obst und Gemüse. Lebensmittel und Trinkwasser werden in Speyer außerdem auf radioaktive Substanzen oder gesundheitlich relevante Elementspuren wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Uran untersucht. Auch die mit Fipronil belasteten Eier, die in den vergangenen Wochen Schlagzeilen gemacht haben, landeten auf den Labortischen in Speyer. Zudem wacht ein dort ansässiges Team von Weinkontrolleuren vor Ort darüber, dass bei den Winzern in der Pfalz alles mit rechten Dingen zugeht.

Michael Lambert ist Lebensmittelchemiker und hat sich in der Privatwirtschaft mit der Untersuchung von Arzneimitteln, Bedarfsgegenständen, Baumwolle und natürlich Lebensmitteln befasst. Für ein in Bremen ansässiges Unternehmen war der heute 52-Jährige viele Jahre auf der ganzen Welt unterwegs, um neue Unternehmensbereiche aufzubauen, um staatliche und Handelslabore fit für eine Akkreditierung zu machen oder um Lebensmittelherstellern Hilfestellung bei der Qualitätssicherung zu geben. Lambert hat Imker in China genauso beraten wie Mangofarmer in Indien oder Labore in Zentralamerika. Zuletzt hat er im englischen Kent ein Labor für die Analytik von Pestiziden in Lebensmitteln geleitet. An viele dieser Erfahrungen kann er an seiner neuen Wirkungsstätte in der amtlichen Lebensmittelüberwachung nahtlos anknüpfen.

Michael Lambert ist in Oberhausen geboren und lebte zuletzt mit seiner Frau in Bremen. Er übernimmt die Leitung des Speyerer Instituts von Stephan Walch, der das LUA in Richtung Baden-Württemberg verlassen hat.

  

Foto (Quelle: Privat)