Saison in vollem Gang: Spargel kaum mit Pestiziden belastet

Auf Märkten und im Einzelhandel gibt es zurzeit Spargel satt. Um zu prüfen, ob das beliebte Gemüse mit Pestiziden belastet ist, wird Spargel im Landesuntersuchungsamt (LUA) stichprobenartig auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die gute Nachricht: Es gibt kaum Beanstandungen. So fiel im vergangenen Jahr nur eine der 42 untersuchten Proben wegen Überschreitung eines Höchstgehaltes durch. Die Untersuchungen der 2019er Ernte sind noch nicht abgeschlossen.

Bei den meisten im vergangenen Jahr untersuchten Spargelproben handelte es sich um konventionell produzierte deutsche Ware - auch bei der einzigen beanstandeten. Die 6 untersuchten Proben aus anderen EU-Ländern kamen aus Griechenland, Italien und Spanien. Alle drei untersuchten Proben aus biologischem Anbau waren frei von Rückständen.

Am besten kauft man Spargel frisch gestochen aus der Region. Ob er tatsächlich frisch ist, können Verbraucher beim Einkauf übrigens selbst prüfen: Frischer Spargel riecht aromatisch, die Spargelstangen sind straff und prall, glänzen seidig und haben geschlossene Köpfe. Die Schnittflächen sind glatt und saftig. Wird die Schnittfläche mit dem Daumen eingedrückt, darf der austretende Saft nicht sauer riechen. Die Frische kann man sogar hören: Spargelstangen quietschen beim Aneinanderreiben.

Auch die Verpackung ist wichtig: Spargelfüße können schimmeln oder faulen, wenn die Stangen luftdicht in Folie gelagert werden. Deshalb darauf achten, dass die Verpackung eine ausreichende Belüftung gewährleistet.