Handelsuntersuchungen auf Blauzungenkrankheit ausgesetzt

Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat die rheinland-pfälzische Landesregierung beschlossen, die Kapazität für Untersuchungen auf das Sars-Coronavirus 2 in den staatlichen Untersuchungslaboratorien zu erhöhen. Da das Landesuntersuchungsamt (LUA) in diese Maßnahme einbezogen ist, müssen im Institut für Tierseuchendiagnostik (ITSD) hierfür andere Untersuchungen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Dies betrifft insbesondere die Handelsuntersuchungen auf Blauzungenkrankheit.

Proben, die bis Donnerstag, 09.04.2020, 10:00 Uhr zur Untersuchung auf Blauzungenkrankheit im ITSD eingehen, werden an diesem Tag noch untersucht und befundet. Wir bitten um Verständnis, dass wir später oder an nachfolgenden Tagen eingehende Proben nicht mehr bearbeiten können; sie werden nicht mehr untersucht und nicht weitergeleitet, sondern unschädlich beseitigt.

Tierhalter können sich alternativ an private Dienstleister wenden. Die Handelsuntersuchungen auf Blauzungenkrankheit wurden vorübergehend für private Laboratorien freigegeben. Näheres erfahren Sie von den landwirtschaftlichen Verbänden oder der Landestierärztekammer.

Das Landesuntersuchungsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass Kälber die bestehenden Bedingungen auch weiterhin erfüllen müssen, um verbracht werden zu können. Dies gilt insbesondere für das fristgerechte Vorliegen eines negativen Ergebnisses der molekularbiologischen Untersuchung auf Blauzungenvirus.

Sofern wir die Handelsuntersuchungen auf Blauzungenkrankheit im ITSD wieder anbieten können, werden wir Sie informieren.