Coronavirus SARS-CoV-2: Aktuelle Fallzahlen für Rheinland-Pfalz

Das Coronavirus breitet sich in Rheinland-Pfalz weiter aus. Aktuell gibt es 4.247 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. 485 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht, 50 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Das Land hat eine zentrale Telefon-Hotline für Menschen eingerichtet, die vermuten, dass sie infiziert sind. Der Service ist telefonisch unter 0800 99 00 400 zu erreichen. Ist ein Test notwendig, vermitteln die Mitarbeiter an eine Fieberambulanz.
Übersicht der bislang bekannten Fälle in Rheinland-Pfalz (8.4.2020, 10:10 Uhr)

Landkreis/Fälle

Ahrweiler: 100
Altenkirchen: 74
Alzey-Worms: 107
Bad Dürkheim: 234
Bad Kreuznach: 141
Bernkastel-Wittlich: 94
Birkenfeld: 47
Bitburg-Prüm: 126
Cochem-Zell: 121
Donnersbergkreis: 75
Germersheim: 96
Kaiserslautern: 77
Kusel: 63
Mainz-Bingen: 214
Mayen-Koblenz: 285
Neuwied: 184
Rhein-Hunsrück-Kreis: 129
Rhein-Lahn-Kreis: 118
Rhein-Pfalz-Kreis: 142
Südliche Weinstraße: 124
Südwestpfalz: 79
Trier-Saarburg: 122
Vulkaneifel: 86
Westerwaldkreis: 238

Stadt/Fälle

Frankenthal: 27
Kaiserslautern: 81
Koblenz: 197
Landau i. d. Pfalz: 45
Ludwigshafen: 155
Mainz: 299
Neustadt a. d. Weinstraße: 77
Pirmasens: 24
Speyer: 38
Trier: 81
Worms: 121
Zweibrücken: 26

Schutz vor dem neuartigen Coronavirus

Umfassende Informationen zum Erreger gibt es

Coronavirus und Lebensmittel
Coronavirus und Tiere
  • Welche Rolle spielen Tiere beim Corona-Geschehen? Antworten gibt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI).
  • Im Zuge der Pandemie tauchen auch Unklarheiten bei Landwirten, Tierhaltern und Tierhändlern auf. Fragen und Antworten zu den Auswirkungen auf den Tierschutz finden Sie hier auf unserer Homepage.
Rolle des LUA bei der Bekämpfung von SARS-CoV-2

Das LUA unterstützt die Landesregierung und die Gesundheitsämter dabei, die Ausbreitung des Erregers zu verlangsamen. Proben von Rheinland-Pfälzern, die unter dem Verdacht stehen, sich mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert zu haben, können im Koblenzer und im Landauer Institut für Hygiene und Infektionsschutz des LUA mit molekularbiologischen Methoden überprüft werden. Die Proben werden von den Gesundheitsämtern entnommen und ins LUA gebracht.

Die im LUA verwendete PCR-Methode (Polymerase-Kettenreaktion) beruht auf einer Vervielfältigung von Abschnitten des Virus-Erbmaterials. Die so entstehenden Stränge werden anschließend sichtbar gemacht.

In erster Linie sind es die Gesundheitsämter, die sich täglich dem Umgang mit potenziell am Coronavirus Erkrankten stellen. Sie müssen Proben nehmen, Kontaktpersonen nachverfolgen und darüber entscheiden, ob sie in Quarantäne müssen. Dabei stehen sie im engen Austausch mit dem LUA und dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium. Die Epidemiologen des Landauer Instituts für Hygiene und Infektionsschutz des LUA unterstützen sie dabei, weitere Rheinland-Pfälzer auszumachen, die untersucht werden müssen. Das Ministerium informiert täglich die Presse über den aktuellen Stand der Coronavirus-Bekämpfung in Rheinland-Pfalz.